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gefördert vom



Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit
   
Entwicklung einer grenzübergreifenden Warn- und Alarmplanung für das Einzugsgebiet des Neman / Nemunas

 
Internationale Hauptwarnzentralen (IHWZ)
 

TA 2: Als Kernelement des Warnsystems sind so genannte Internationale Hauptwarn- und Alarmzentren (IHWZ) in Minsk, Vilnius und Kaliningrad errichtet worden. Die Funktionalität und Wirksamkeit des Systems basiert auf der klaren Definition/ Festlegung der Zuständigkeiten und Verfahren für die fachliche Beurteilung möglicher Störfälle sowie der anschließenden grenzüberschreitenden Informationsweiterleitung. Dies sind grundlegende Voraussetzungen, um geeignete Maßnahmen für den wirksamen Schutz der Bevölkerung und der Umwelt in Folge möglicher Störfälle einzuleiten. Für die Hauptwarnzentralen in Minsk, Vilnius und Kaliningrad wurden die einzelnen Funktionsebenen (Kommunikation, fachliche Bewertung und politische Entscheidung) definiert und administrativ umgesetzt. Während in Belarus und Litauen die IHWZ in nachgeordneten Institutionen der Umweltministerien (Zentrum für Radioaktivitätskontrolle und Monitoring bzw. Staatliche Umweltinspektion) etabliert wurde, befindet sich die IHWZ im Kaliningrader Gebiet der Russischen Föderation in der Kaliningrader Filiale des Ministeriums für Außerordentliche Situationen.

Im Rahmen der Einrichtung der IHWZ erfolgte aus Projektmitteln die Beschaffung einer kommunikativen Mindestausstattung. Die Funktion und Effektivität des Internnationalen Warn- und Alarmplanes wurde durch die zuständigen Stellen der drei Länder in Alarmübungen erfolgreich getestet.


 

 
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Ergebnisse UNECE Joint Ad Hoc Expert Group
Störfallvorsorge im Kura-Flusseinzugsgebiet
UBA Anlagensicherheit